
Integratives 18. Gaiser Chlausschwimmen
Applaus trug ins Ziel
-iks- Das 18. Gaiser Chlausschwimmen stand ganz im Zeichen der Integration von Schwimmerinnen und Schwimmern mit Behinderung. Ihnen öffnete der Schwimmclub Gais inmitten des Kinderwettkampfes ein Zeitfenster, wobei der frenetische Applaus der Kinder so maches Handicaps vergessen liess. Das Klatschen und Mutmachen trug die Wettkämpfer beinahe ins Ziel.
Was der Schwimmclub Gais am vergangenen Sonntag bot, ist kaum zu schlagen. Während des 18. Gaiser Chlausschimmens, dass Schwimmerinnen und Schwimmer bis 12 Jahre offen steht und bei dem die Dorfjugend von Gais besonders herzlich eingeladen ist, mitzutun, gab es ein Zeitfenster für einen Differenzzeitwettkampf der Plusport Sportler Appenzells und Umgebung.
Wettkampf der besonderen Art
Zwischen 14 und 15 Uhr folgte das Differenzschwimmen der Plusportler aus dem Appenzellerland und Umgebung. Dabei galt es die Strecke von 25 Metern zweimal in der möglichst gleichen Zeit zu durchschwimmen. Für die Rangierung war die Zeitdifferenz ausschlaggebend. Während Verena Jäggli der Sektion Appenzeller Mittelland nur gerade 0.06 Sekunden Zeitdifferenz aufwies kam es bei den Männern zu einer dreimaligen Zeitgleichheit. Mit der Differenz von 0.19 Sekunden obsiegten Marc Küenlin, Sektion Appenzeller Mittelland, Pius Graf, Sektion Innerrhoden, und Thomas Gutknecht, Sektion Appenzeller Mittelland zeitgleich. Das Chlausschiwmmen in Gais bietet auch Plusport-Wettkämpfern mit Schwimmhilfen oder Schwimmwesten die Möglichkeit eines Starts, gerade weil die Zeitdifferenz ausschlaggebend ist.
Publikum war zweiter Sieger
Und hier zeigte sich das vorwiegend sehr junge Publikum von Gais als äusserst verständnisvoll und motivierend. Die Kinder und Jugendlichen feuerten die Plusport-Sportler frenetisch an. Der Spezialapplaus für Schwimmerinnen und Schwimmer mit Schwimmhilfen trug diese wahrlich ins Ziel. Damit boten die Nachwuchsschimmer in Gais den Plusportlern eine noch nie dagewesene und bestimmt noch lange in Erinnung bleibende Wettkampfatmosphäre. „Danke Gais, es war einfach wunderbar, hier zu schwimmen und ich komme nächstes Jahr bestimmt wieder“, lautete der Kommentar von Ruth Metz aus Rehetobel. Ruth Metz freute sich wie alle anderen über den geglückten Wettkampf aber auch über das Klaussäckli, dass jedes vom Schwimmclub Gais gesponsert bekam.